Glasanlagen und Festverglasung nach Maß – rahmenlos oder mit Blockrahmen

Glas-Raum-Bentzen-Sichtschutz-Aussenbereich

Zu wenig Licht im Flur? Eine Nische, die unfertig wirkt? Genau dafür gibt es uns.

Nicht jede Verglasung im Innenraum braucht eine Tür. Manchmal geht es darum, einen Flur zum Treppenhaus abzuschließen, eine Nische mit Glas zu füllen, einen Durchbruch zu verglasen oder einen Raum mit einer festen Glasfläche zu gliedern. Festverglasung bedeutet: Das Glas sitzt fest, dauerhaft und präzise. Was sich verändert, ist der Raum – er wirkt heller und offener.

Bentzen Glas & Raum ist ein auf Glas spezialisierter Handwerksbetrieb in Stutensee bei Karlsruhe, gegründet und inhabergeführt von Harald Bentzen. Seit 1999 planen, konstruieren und montieren wir Glasanlagen und Festverglasungen für private und gewerbliche Objekte in der Region Karlsruhe und Umgebung – ob rahmenlos über Klemmhalter oder mit Blockrahmen, ob als reine Festverglasung oder in Kombination mit Dreh-, Schiebe- oder Pendeltüren.

0 + Jahre

Glas-Spezialist in der Region Karlsruhe

– Jeder Auftrag – komplett aus eigener Hand
– Seit 1999 Ihr Ansprechpartner für Glas zwischen Karlsruhe und Bruchsal

Vorteile einer Festverglasung gegenüber einer massiven Wand

Eine gemauerte Wand teilt einen Raum endgültig – sie nimmt Licht, Sicht und Weite. Wer einen Raum mit Festverglasung gliedern will, ohne ihn zu verschließen, löst mehrere Dinge auf einmal:

Maximales Licht für beide Räume

Eine durchgehende Glasfläche lässt das Licht ungehindert passieren – ohne Tür, Schiene oder Beschlag. Der angrenzende Bereich wirkt heller und größer.

Langlebig & pflegeleicht

Keine beweglichen Teile, kein Beschlag, kein Verschleiß. Eine Festverglasung bleibt über Jahre, wie sie am ersten Tag montiert wurde – die einzige Pflege ist das Glasreinigen.

Trennt, ohne zu trennen

Zwei Bereiche bleiben optisch verbunden, während Zugluft, Schall und Wärme räumlich getrennt werden. Der Raum bekommt Struktur, ohne enger zu wirken – das verändert das Raumgefühl spürbar.

Mehr Ruhe & weniger Zugluft

Eine feste Glasfläche dämpft Geräusche und hält Zugluft zurück – ideal für Nischen, Durchbrüche oder den Übergang zum Treppenhaus. Wärme bleibt dort, wo sie hingehört.

Nach Maß & frei gestaltbar

Jede Größe, jede Form, jede Glasart – klar, satiniert oder strukturiert, rahmenlos oder mit Blockrahmen. Die Anlage wird an Ihre Wandsituation angepasst, nicht umgekehrt.

Eine massive Wand hat ihre Berechtigung – dort, wo vollständige Trennung oder hohe Schallschutzanforderungen es verlangen. Überall dort, wo es um Licht, Weite und Raumwirkung geht, ist eine Festverglasung in den meisten Fällen die bessere Entscheidung.

Einsatzbereiche: Wo eine Festverglasung sinnvoll ist

Festverglasung ist eine Lösung für eine konkrete Situation. Mal geht es um Struktur in einem offenen Wohnraum, mal um Sichtschutz im Büro, mal um eine Nische, die sauber geschlossen werden soll. Diese Anwendungen kommen bei unseren Kunden am häufigsten vor:

Raumteiler aus Glas im Wohnzimmer

Eine Trennwand aus Glas gliedert offene Grundrisse, ohne sie zu verschließen. Licht und Sichtverbindungen bleiben erhalten – der Raum bekommt Struktur, ohne enger zu wirken. Als Raumteilermit satiniertem Glas entsteht gleichzeitig ein natürlicher Sichtschutz, der den Wohnbereich vom Essbereich oder Flur abgrenzt, ohne ihn abzudunkeln.

Sichtschutzscheiben im Außenbereich

Ob im Garten oder im Vorgarten, an Eingangsbereichen von Privathaus oder an Firmengebäuden, ein Sichtschutz benötigt wird, können wir passende Produkte liefern. Mit auf Maß gefertigten Edelstahlkonstruktionen bieten wir ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Glas-Raum-Bentzen- Bild zeigt Schiebetür zum Büro

Glastrennwand im Büro

Im Gewerbeobjekt trennt eine Glastrennwand Arbeitsbereiche, Besprechungszonen oder Empfangsbereiche – transparent, schallreduzierend, repräsentativ. Raumteiler aus Milchglas (satiniert) sind hier besonders gefragt, weil sie Sichtschutz bieten, ohne das Raumgefühl zu beeinträchtigen.

Nischen und Wandöffnungen

Eine Wandnische oder ein Durchbruch wird mit einer festen Glasscheibe ausgefüllt – der Raum bleibt optisch verbunden, Zugluft und Schall werden reduziert. Wärme und Geräusche bleiben räumlich getrennt.

Flure und Treppenaufgänge

Glas im Flurbereich bringt Licht in sonst dunkle Zonen und schafft eine räumliche Trennung, ohne das Gefühl einer geschlossenen Wand.

Kombination mit Türelement

Festfeld und Türblatt als zusammenhängende Anlage. Das Festglas übernimmt die Fläche, das Türelement übernimmt die Funktion. Beide werden gemeinsam geplant und montiert.

„Jetzt kommt Licht in den Flur – und er liegt trotzdem nicht offen."

Gemeinsam finden wir das passende Glasraumteiler-System für Ihre Räume. Jetzt Aufmaß anfragen:

Rahmenlos oder mit Blockrahmen – Die Bauweisen im Überblick

Wie eine Festverglasung gebaut wird, entscheidet sich zuerst an einer Frage: Soll das Glas frei für sich stehen oder bewusst gefasst werden? Daraus ergeben sich die zwei Grundsysteme – rahmenlos oder mit Blockrahmen. Beide lassen sich bei Bedarf um ein Türelement zur kompletten Glasanlage erweitern.

Rahmenlose Festverglasung

Bei der rahmenlosen Ausführung wird das Glas ausschließlich über Punkt- oder Klemmhalter sowie Wandanschlussprofile gehalten – kein umlaufendes Profil, keine sichtbare Einfassung. Das Glas steht für sich. Optisch die reduzierteste Lösung, technisch anspruchsvoll, weil die Halterung das gesamte Glasgewicht und alle auftretenden Lasten aufnehmen muss.

Festverglasung mit Blockrahmen

Ein Blockrahmen fasst die Glasscheibe rundum in ein Aluminium, Stahlein. Diese Ausführung ist robuster bei großen Formaten, bietet mehr Gestaltungsspielraum bei Profilfarbe und -form und eignet sich gut für Kombinationen mit Türelementen, weil Fest- und Türfeld einen gemeinsamen Rahmen teilen können.

Glasanlage mit Dreh-, Schiebe- oder Pendeltür

Eine Glasanlage verbindet Festfelder und Türelement zu einer zusammenhängenden Konstruktion. Wir planen beides gemeinsam – Maße, Glasart, Beschlagsystem und Übergang zwischen den Elementen werden in einem Zug festgelegt. Besonders häufig realisiert als Raumteiler mit mittig angeordneter Pendeltür oder als seitlich versetzter Drehtür-Eingang in einem Flur.

„Eine Festverglasung, die nachträglich in eine fertige Wand eingepasst werden muss, kostet mehr als eine, die von Anfang an mitgeplant wurde. Wer uns früh einbindet, spart am Ende."

Festverglasung muss früh geplant werden – Anforderungen an die Sicherheit

Das ist der wesentliche Unterschied zu einer Glasschiebetür, die sich in vielen Fällen noch nachträglich einbauen lässt: Eine Festverglasung, die in eine Nische oder einen Durchbruch eingesetzt wird, erfordert, dass die baulichen Öffnungen zu den späteren Glasmaßen passen. Wir sind Maßtechnisch sehr flexibel, dennoch ist eine Vorabbesichtigung ist in den meisten Fällen sinnvoll und kann eventuell auftretende Probleme vermeiden.

Wir empfehlen deshalb: Wer im Zuge eines Neubaus, einer Sanierung oder eines Umbaus eine Festverglasung oder Glasanlage plant, sollte die Beratung vor Beginn der Rohbauarbeiten einholen. Wir klären Öffnungsmaße, statische Anforderungen und Anschlusspunkte – und geben diese Informationen rechtzeitig weiter, damit nichts nachgebessert werden muss.

Absturzsichernde Verglasung – besondere Anforderungen im Treppenbereich

Sobald eine Verglasung in einem Bereich eingesetzt wird, in dem Menschen abstürzen könnten – Treppenaufgänge, Galerien, Emporen, Brüstungen – gelten nach DIN 18008 erhöhte Anforderungen an die Resttragfähigkeit. Das Glas muss auch im Bruchfall noch eine Restlast tragen und darf nicht spontan herausfallen.

In diesen Bereichen ist VSG die normkonforme Lösung. VSG aus TVG (teilvorgespanntem Glas) verbindet die mechanische Festigkeit von TVG mit der Resttragfähigkeit und dem Durchsturzschutz des VSG-Verbunds. Einfaches ESG ist für absturzsichernde Verglasungen nicht zulässig – auch wenn es optisch identisch aussieht. Wir prüfen für jede Anlage, ob diese Anforderung gilt, und legen die normkonforme Glasart im Angebot schriftlich fest.

Glasarten, Beschläge und Rahmensysteme – normgerechte montage

Bei einer Festverglasung fällt die Glaswahl etwas anders aus als bei einer einzelnen Schiebetür, weil die Fläche größer, sichtbarer und oft raumprägend ist. Für Glasraumteiler und Festverglasungen kommen dieselben Glasarten zum Einsatz wie in unseren anderen Innenraumlösungen: Klarglas (ESG), satiniertes Glas (Satinato), Ornamentglas und foliertes Dekor.

Der entscheidende Unterschied liegt im Einsatzkontext: Klarglas eignet sich überall dort, wo die volle Sichtverbindung gewünscht ist – etwa zwischen Wohn- und Essbereich oder als Treppenhausabschluss. Satiniertes Glas übernimmt die Trennung, wo Sichtschutz gefragt ist, aber kein Licht verloren gehen soll. Ornamentglas ist die Wahl, wenn die Glasfläche selbst gestalterisch wirken soll – die Struktur streut Licht auf eine Weise, die weder Klarglas noch Satinato erreicht.

Beschläge und Rahmensysteme

Die Befestigung einer Festverglasung erfolgt über Klemmhalter, Punkthalter, Wandanschlussprofile oder Rahmensysteme. Was davon sinnvoll ist, hängt von Glasformat, Wandsituation und Lastanforderungen ab.

Normen und Sicherheitsanforderungen für Glasanlagen

Für Glasanlagen und Festverglasungen im Innenraum gilt DIN 18008: Alle Glasscheiben müssen als Sicherheitsglas ausgeführt sein – zulässig sind ESG, VSG oder VSG aus TVG. Eine einfache Floatglasscheibe ist nicht zulässig. Für Bereiche bis 90 cm über dem Fußboden sowie für absturzsichernde Anwendungen gelten erhöhte Anforderungen an Resttragfähigkeit und Durchsturzschutz. Die erforderliche Glasstärke hängt von Format, Einspannsituation und statischer Last ab – wir legen beides im Angebot schriftlich fest.

„Oft fragen uns Kunden, ob man eine folierte Glasfläche später einfach umfolieren kann – ob zu Hause, wenn sich der Einrichtungsstil ändert, oder im Büro, wenn sich das Corporate Design ändert. Die Entfernung von Glasdekorfolien ist grundsätzlich immer möglich, aber mit Aufwand verbunden. Folien müssen teilweise erwärmt werden, um sie gut entfernen zu können, was Zeit in Anspruch nimmt. Wir klären das im Beratungsgespräch – bevor etwas bestellt wird."

So läuft ein Auftrag bei uns ab

01
Erstes Gespräch
Sie beschreiben Ihr Vorhaben – wir klären gemeinsam, ob eine Festverglasung, eine Kombinationsanlage oder eine andere Lösung für Ihre Situation passt.
02
Aufmaß vor Ort
Wir kommen zu Ihnen, prüfen die bauliche Situation, nehmen alle relevanten Maße auf und klären statische und normative Anforderungen. Bei Neubauten oder Umbauten empfehlen wir diesen Termin so früh wie möglich.
03
Ihr Angebot
Schriftlich, mit klarer Aufschlüsselung von Glasart, Stärke, Rahmensystem oder Halterung und Montage.
04
Fertigung
Nach Ihrer Freigabe wird der Auftrag dokumentiert, Werkzeichnungen werden erstellt und das Glas beim Hersteller auf Maß in Auftrag gegeben.
05
Montage durch uns
Die Montage führen wir selbst aus – kein Fremdpersonal, keine Übergabe an Dritte. Am Ende nehmen wir die fertige Anlage gemeinsam mit Ihnen ab.

Häufige Fragen zu Glasanlagen und Festverglasung

Eine Festverglasung ist eine einzelne, fest eingebaute Glasscheibe ohne bewegliche Teile. Eine Glasanlage bezeichnet eine Konstruktion aus mehreren Glaselementen – oft Festfelder kombiniert mit einem oder mehreren Türelementen wie Dreh-, Pendel- oder Schiebetür. Beide werden nach Aufmaß geplant und montiert.
In vielen Fällen ja – wenn die Wandöffnung bereits vorhanden ist oder geschaffen werden kann. Eine Festverglasung, die präzise in eine Öffnung eingepasst werden soll, erfordert sorgfältig aufgenommene Maße. Was in Ihrem Fall möglich ist, klären wir beim Aufmaß.
Für Verglasungen in absturzsichernden Bereichen ist VSG und/oder auch VSG aus TVG normkonform, je nach Situation. Einfaches ESG ist in diesen Bereichen nicht zulässig, auch wenn es optisch identisch aussieht. Wir prüfen für jede Anlage, ob diese Anforderung gilt, und dokumentieren die Glaswahl im Angebot.
Milchglas ist der gebräuchliche Begriff für satiniertes Glas – beides bezeichnet dasselbe Material. Die matte Oberfläche entsteht durch einen chemischen oder mechanischen Ätzprozess direkt im Glas, nicht durch eine Folie. Für Glasraumteiler im Wohnzimmer oder Büro ist satiniertes Glas die häufigste Wahl, weil es Sichtschutz bietet, ohne den Raum zu verdunkeln.
Ja – das ist eine häufig realisierte Kombination. Festfeld und Schiebeflügel werden gemeinsam geplant, sodass Glasart, Profil und Erscheinungsbild zusammenpassen. Ein Aufmaß, ein Angebot, eine Montage.
Ohne Aufmaß keine seriöse Zahl. Größe, Glasart, Rahmensystem, Wandsituation und Montagebedingungen bestimmen den Preis. Nach dem Aufmaß erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot.

Glasanlagen und Festverglasung in der Region Karlsruhe und Umgebung

Wir planen und montieren Glasanlagen, Glasraumteiler und Festverglasungen nach Maß in Karlsruhe, Stutensee, Bruchsal, Ettlingen, Rheinstetten, Weingarten (Baden), Pfinztal, Bad Schönborn, Waghäusel, Philippsburg, Bretten, Karlsdorf-Neuthard, Graben-Neudorf, Eggenstein-Leopoldshafen und Linkenheim-Hochstetten

Unsicher, ob wir in Ihre Gemeinde fahren? Einfach kurz anfragen – in der Regel bedienen wir alle Orte im Umkreis von ca. 40 km um Stutensee.

Aus Ihrer Idee wird Realität – Aufmaß anfragen

Sie planen einen Umbau, eine Sanierung oder einen Neubau und möchten Glas als Raumelement einsetzen? Wir kommen zu Ihnen, schauen uns die Situation an und sagen Ihnen direkt, was möglich ist – und was nicht.